Naturpark Obere Donau
Der Naturpark Obere Donau

Der Naturpark Obere Donau ist ca. 840 Quadratkilometer groß. Unser Talhof liegt in der Gemeinde Beuron, Ortsteil Hausen im Tal und somit im Herzen des Natur- parks (s. Kartenausschnitt). Er liegt in einem herrlichen Bereich des Donautals, welcher als Donaudurchbruch bezeichnet wird.

Die Donau hat sich in diesem Bereich tief eingegraben und dabei ein Relief freige- legt, welches vor 140 Millionen Jahren auf dem Meeresboden entstanden ist. Bis zu 200 m hoch ragen heute die Kalksteinwände empor und machen diesen Bereich des Donautals zu einer der schönsten Landschaften Deutschlands.

Tiere im Donautal

Seit vielen Jahren ist die Landschaft mit ihrer Flora und Fauna geschützt. Durch spezielle Programme und Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Nutzung entstanden Blumenwiesen, wie sie nur auf kargen Böden gedeihen können. Parallel wurden viele Wildtiere unter Schutz gestellt und einige Arten auch wieder ange- siedelt.

So leben im Naturpark neben Rehen, Hasen, Dachsen und Füchsen unter anderem Gemsen, Uhus und Luchse in freier Wildbahn.

Selbst der Biber, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland ausge- rottet wurde, ist inzwischen wieder im Naturpark Obere Donau heimisch. Eine Familie hat ihren Bau am Ufer der Donau im unmittelbaren Umfeld des Talhofs. Da die Tiere nachtaktiv und zudem sehr scheu sind, bekommt man sie allerdings nur selten und mit der nötigen Ausdauer zu sehen. Die Spuren ihrer nächtlichen Touren sind jedoch nicht zu übersehen.


Tiere im Donautal

Die folgenden Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck, auf welche Impressionen sich der Besucher in diesem Teil des Naturparks freuen darf.

Der Naturpark Obere Donau

Der Frühling kommt im Donautal relativ spät. Erst Ende April / Anfang Mai treiben die Bäume aus. Gleichzeitig verwandeln sich die großen Wiesen im Tal in ein Blumen- meer. Die Wälder an den Berghängen erstrahlen in frischen Grün, während viele Obstbäume mit ihren Blüten für zusätzliche Farbtupfer sorgen.

Der Naturpark Obere Donau

Im Sommer locken Wege in kühlen Wäldern und Ruheplätze auf sonnenbeschienenen Felsplateaus. In kalten Quellen, Tretstellen und nicht zuletzt in der Donau selbst findet der Wanderer immer wieder Möglichkeiten zur Abkühlung. Daneben locken eine Reihe von Restaurants mit ihren Biergärten und bieten neben gutbürgerlicher Küche weitere Möglichkeiten der Abkühlung. Wenn die Sonne über den Bergen auf- steigt und den Nebel aus dem Tal vertreibt, ergeben sich äußerst reizvolle Ein- drücke, die allerdings den Frühaufstehern vorbehalten bleiben.

Der Naturpark Obere Donau

Der Herbst ist für viele Besucher die schönste Jahreszeit im Donautal. Wenn An- fang bis Mitte Oktober die Sonne in die bunt belaubten Hänge strahlt, verwandelt sich das Tal in eine traumhafte Kulisse für Naturliebhaber und Fotografen.

Herbst im Donautal

In Folge des Klimawandels sind die Schneemengen in den letzten Jahren auch hier deutlich zurück gegangen. Da unser Talhof etwa 600 m über NN liegt, haben wir aber auch heute noch häufig Schneelagen, die sogar den Skibetrieb am Dorfhang erlauben. Ganz in weiß gehüllt zeigt sich das Tal wieder in einem völlig anderen Bild.

Winter im Donautal

Die für den Naturpark verantwortlichen Stellen bemühen sich, die Natur einerseits zu schützen, sie umgekehrt aber auch für Besucher erlebbar zu gestalten. So muss der Besucher damit leben, dass die Donau bei ungünstigen Wasserständen aus Gründen des Naturschutzes nicht befahren werden kann und auch einige Berge für Kletterer gesperrt sind. Trotzdem sind genügend Möglichkeiten verblieben, die weitgehend unberührte Natur und die Reize der hiesigen Landschaft hautnah und in vielfältiger Weise zu erleben.

Tiere im Donautal

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    Der Talhof
    Die Silberdistel